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EMoB - Auslandspraktika

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Auslandspraktika

EMoB – Europäische Mobilität Brandenburg

 

Logo EMoB

 

 

Im Rahmen der Integrationsrichtlinie Bund führen wir das Projekt Integration durch Austausch (IdA) im Projektverbund “Europäische Mobilität Brandenburg“ (EMoB) durch. Dieses Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Europäischen Sozialfond und der Europäischen Union gefördert. Im Projektverbund EMoB arbeiten wir mit den Teilprojektträgern Kommunales Jobcenter OPR (KJC), dem Oberstufenzentrum Neuruppin (OSZ) und der Regionalen Entwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG) zusammen.

 

Kontakt:

Andre´ Martin

Handy: 0177 6080503

Tel.: 03391 5007 82

E-mail:

 

 

Ablauf des Projektes

 

Die Dauer des Auslandsaufenthaltes beträgt 2 Monate. Die Teilnehmenden werden während des Auslandaufenthaltes für die Dauer von 2 Monaten begleitet und betreut. Die mitreisenden pädagogischen Fachkräfte kooperieren mit den Partnern des Gastlandes. 

 

Inhalt bzw. zielgruppenbezogene Aktivitäten in Vorbereitung und im Gastland

 

Der Projektablauf für die Teilnehmenden gliedert sich in drei aufeinander folgende Phasen, eine Vorbereitungsphase, eine Durchführungsphase sowie eine Nachbereitungsphase. Die Dauer und konkreten Inhalte der Phasen richten sich nach den Besonderheiten der Zielgruppen.

 

  • begleitende Sprachtrainings (für Schweden Englisch, Frankreich Französisch, Italien Italienisch), weiterführend im jeweiligen Gastland
  • Interkulturelle Trainingseinheiten (Kultur des Gastlandes, Kulturschock, gruppenfördernde Aktivitäten, Zubereitung kulinarischer Spezialitäten des Gastlandes)
  • Mobilitätstraining (Förderung der Mobilität im Heimat- und Gastland)
  • IT- Training (Erlangen von Fertigkeiten zum Erstellen eines Internet-Blogs, Umgang mit sozialen Netzwerken)
  • Bewerbungstraining
  • Besuche in Betrieben
  • fachspezifische Unterweisungen, Praktika / Exkursionen zu arbeitsmarktrelevanten Akteuren
  • nutzen der Beratungsangebote arbeitsmarktrelevanter Akteure
  • Freizeitaktivitäten im Gastland (Kennenlernen der Kultur)

 

Betreuung:

  • Betreuer begleiten Gruppen während des gesamten Auslandsaufenthaltes
  • Fachliche Begleitung durch Ausbildungspersonal
  • Unterstützung durch Partner im Gastland

 

 

Die Zielgruppe

Unser Projektvorhaben bezieht sich auf folgende Personengruppen:

  • Jugendliche an der Schnittstelle Schule Ausbildung
  • Jugendliche ohne Schulabschluss
  • Arbeitslose junge Erwachsene an der Schnittstelle Ausbildung Beruf
  • Ausbildungsabbrecher/-innen
  • Alleinerziehende
  • Menschen mit Behinderung
  • Migranten/-innen

 

Ziel des Projektes

Das (globale) Ziel ist die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden. Die konkreten Ziele orientieren sich an den individuellen Problemlagen der Teilnehmenden. Die bisherigen Projekterfahrungen zeigen, dass die Wirksamkeit des Projektes am höchsten ist, wenn individuelle Ziele mit den Teilnehmenden und unter Einbeziehung der Beratungskräfte der Grundsicherungsämter vereinbart werden.

Die Zielgruppe zeichnet sich durch wenig ausgeprägte Flexibilität und Mobilität aus. Beide Defizite wirken sich direkt im Hinblick auf überregionale Beschäftigungsangebote wie auf regionale Beschäftigungsangebote im Bereich der Arbeitsnehmerüberlassung aus. Im Projekt sollen deshalb zusätzlich Einstellungen, Fähigkeiten und Verhaltensmuster gezielt für Flexibilität und Mobilität gefördert werden. Kern unseres Projekt-Konzeptes bilden hierbei folgende Punkte:

 

 

Kernpunkte unseres Projekt-Ansatzes

  • Ich-Stärkung (Stärkung Selbstwert und Selbstwirksamkeit) von Betroffenen durch positive Mobilitäts- und Arbeitserfahrungen
  • Förderung von Kompetenzen der Teilnehmenden zur Selbstorganisation und Orientierungsfähigkeit (Unterbringung in kleinen Wohngruppen und die Eigenorganisation des täglichen Lebens)
  • spezifische berufliche Qualifizierung Teilnehmender (auch durch Vermittlung von Zusatzqualifikationen)
  • Expertenaustausch: Transfer von Wissen und Erfahrungen durch den Austausch von Betroffenen sowie Vertretern der Selbsthilfe und professionellen Hilfesystemen (strategische Akteure)

 

Unterstützung und Kooperation mit europäischen Partnern

 

Aufgaben der transnationalen Partner:

  • Organisation von Möglichkeiten zum Erwerb von Arbeitserfahrungen für die Teilnehmenden (Praktikumsplätze)
  • Ggf. Qualifizierung der Teilnehmenden während ihres Gastaufenthaltes
  • Unterstützung deutscher Betreuer bei der Planung, Organisation, Umsetzung und Auswertung von Gastaufenthalten
  • In Kooperation mit dem deutschem Projektpersonal die Betreuung der Teilnehmenden während seines Gastaufenthaltes
  • Mitarbeit in transnationalen thematischen Expertengruppen (Expertenaustausch)

 

Unsere Partner sind:

 

Schweden:  Unser schwedischer Partner die Kanalskolan in Töreboda ist ein großes kommunales Berufsaus- und Weiterbildungszentrum in Västergötland. Die Kanalskolan arbeitet eng mit der Arbeitsmarktbehörde von Västergötland zusammen. Die Kanalskolan ist sehr erfahren in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen. So empfing die Kanalskolan in den Jahren 2009 bis 2013 insgesamt 10 IdA Austauschgruppen.

 

 

Frankreich: Das Rectorat der Academie de Caen ist die für die Basse Normandie zuständige Einheit des Bildungsministeriums und hat vielfältige transnationale Erfahrungen (EQUAL, Leonardo, Socrates, Interreg). Das Rectorat koordiniert alle Maßnahmen der beruflichen Bildung in der Region und stimmt sich dabei mit seinem Hauptpartner, der regionalen Arbeitsmarktbehörde ANPE ab. Zu seinen Partnern gehören auch ACSEA und IMPRO, die auf die Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen spezialisiert sind.

 

 

Italien: Das Aus- und Weiterbildungszentrum “UTC Umbria Training Center“ ist ein gemeinnütziger Verein, der auf europäische Mobilitäts- und Austauschprojekte für die Jugendlichen spezialisiert ist. UTC hat vielfältige transnationale Erfahrungen (EQUAL, Leonardo, Socrates, Erasmus). Das UTC arbeitet eng mit der regionalen Arbeitsmarktverwaltung zusammen. Seit 2009 empfing das UTC insgesamt 7 IdA Austauschruppen.

 

Der Projektverbund

 

 

 

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